Destination Dupes Sardinien – Die schönsten Alternativen zu den Hotspots
Sardinien kann einsam sein. Muss es aber nicht. Vor allem im Juli und August ist die Insel an vielen bekannten Stränden ziemlich voll. Wer dann in Stintino, an der Spiaggia di Brandinchi oder rund um Chia ein stilles Plätzchen sucht, braucht Geduld – oder einen besseren Plan.
Unser Tipp: nicht unbedingt nach Geheimtipps suchen, sondern nach Orten in der zweiten Reihe. Nicht völlig unbekannt, aber entspannter. Nicht leer, aber weniger überlaufen. Und oft sogar ursprünglicher.
Unser Tipp: nicht unbedingt nach Geheimtipps suchen, sondern nach Orten in der zweiten Reihe. Nicht völlig unbekannt, aber entspannter. Nicht leer, aber weniger überlaufen. Und oft sogar ursprünglicher.

1. San Pietro statt La Maddalena
La Maddalena ist traumhaft, keine Frage. Aber im Sommer auch sehr beliebt. Eine schöne Alternative liegt ganz im Südwesten: die Insel San Pietro. Das kleine Eiland wirkt wie Sardinien im Taschenformat – mit Felsküsten, schönen Stränden, weiten Ausblicken und Sonnenuntergängen am Capo Sandalo, die man nicht so schnell vergisst.
Der Hauptort Carloforte hat dazu eine ganz eigene Geschichte, ligurisches Flair und gute Restaurants. Perfekt für alle, die Inselgefühl suchen, aber nicht mitten im Hauptstrom reisen möchten.
Der Hauptort Carloforte hat dazu eine ganz eigene Geschichte, ligurisches Flair und gute Restaurants. Perfekt für alle, die Inselgefühl suchen, aber nicht mitten im Hauptstrom reisen möchten.

2. Die Küste von Sassari statt Alghero
Alghero ist schön, lebendig und zu Recht beliebt. Doch im Hochsommer schieben sich abends viele Besucher durch die Gassen. Wer es rauer und stiller mag, fährt weiter in Richtung Norden: zur Küste von Sassari. Buchten wie Argentiera, Porto Palmas, Cala dell’Argentiera oder der Küstenabschnitt bei Lampianu liegen im Schatten der großen Namen. Es gibt weniger Unterkünfte, weniger Strandbars und weniger Zufallsbesucher. Dafür mehr Felsen, Weite und ein Sardinien, das nicht glattgebügelt wirkt.
Achtung bei Mistral: Wenn der Wind aus Nordwesten kräftig bläst, kann Baden hier ungemütlich werden.
Achtung bei Mistral: Wenn der Wind aus Nordwesten kräftig bläst, kann Baden hier ungemütlich werden.

3. Castelsardo statt Alghero
Wer abends bummeln möchte, denkt schnell an Alghero. Aber auch Castelsardo kann sich sehen lassen. Der Ort sitzt wie ein Adlernest auf einem Felsen über dem Meer, mit engen Gassen, Burgblick und viel Atmosphäre.
Der große Vorteil: Rund um Castelsardo finden sich Strände, an denen es selbst im August oft entspannter zugeht. Baia delle Mimose, San Pietro a Mare oder die Dünenbereiche bei Valledoria bieten viel Platz – besonders für Familien, die nicht jeden Tag Parkplatzstress suchen.
Der große Vorteil: Rund um Castelsardo finden sich Strände, an denen es selbst im August oft entspannter zugeht. Baia delle Mimose, San Pietro a Mare oder die Dünenbereiche bei Valledoria bieten viel Platz – besonders für Familien, die nicht jeden Tag Parkplatzstress suchen.
Hotel Bajaloglia Resort **** Castelsardo - Sardinien

4. Tresnuraghes statt Bosa
Bosa ist eine der schönsten kleinen Städte Sardiniens: bunt, fotogen, charmant. Aber gerade deshalb kein Geheimtipp mehr. Nur wenige Kilometer entfernt liegt Tresnuraghes – ruhiger, kleiner, unaufgeregter. Hier findet man einfache B&Bs, kleine Hotels und ein Stück Westküste mit Charakter. Porto Alabe ist kein Hochglanzstrand, aber genau das macht seinen Reiz aus: Sand, Meer, Sonnenuntergänge und deutlich weniger Trubel als an vielen bekannten Badeorten.

5. Porto Corallo statt Costa Rei
Costa Rei gehört zu den großen Strandklassikern im Südosten. Der Sand ist hell, das Wasser klar, der Strand lang – aber im Sommer ist man dort selten allein.
Porto Corallo ist nicht ganz so spektakulär, dafür entspannter. Der Ort liegt am Ende einer Stichstraße, hier kommt kaum jemand zufällig vorbei. Es geht gemütlicher zu, die Preise sind oft moderater und die Umgebung eignet sich gut für Familien, die Strandurlaub ohne großes Tamtam suchen.
Porto Corallo ist nicht ganz so spektakulär, dafür entspannter. Der Ort liegt am Ende einer Stichstraße, hier kommt kaum jemand zufällig vorbei. Es geht gemütlicher zu, die Preise sind oft moderater und die Umgebung eignet sich gut für Familien, die Strandurlaub ohne großes Tamtam suchen.

6. Cala Sinzias statt Villasimius
Villasimius ist wunderschön – und besonders abends herrscht auf der Piazza und entlang der Via del Mare eine herrliche Urlaubsstimmung. Im Hochsommer werden die Strände jedoch schnell voll. Wer es etwas entspannter mag, findet in Cala Sinzias eine wunderbare Alternative. Die weit geschwungene Bucht begeistert mit goldgelbem Sand, kristallklarem Wasser und mehreren Strandzugängen, wodurch sich die Besucher deutlich besser verteilen.

7. Porto Rafael statt Porto Cervo
Porto Rafael entstand einst als Gegenentwurf zu Porto Cervo. Bis heute versprüht der kleine Ort eine elegante Atmosphäre, und zahlreiche Prominente besitzen hier Ferienhäuser. Was jedoch fehlt, ist der Luxuszirkus der Costa Smeralda. Da es in Porto Rafael kaum Hotels gibt, übernachten viele Urlauber im nahe gelegenen Palau und genießen von dort aus die entspannte Atmosphäre des Küstenortes.
Residence Palau Green Village, Palau - Sardinien

8. Isola Rossa statt Costa Smeralda
Die Costa Smeralda gehört zu den berühmtesten Küsten Europas. Wer stattdessen authentisches Flair sucht, sollte Isola Rossa entdecken. Der kleine Fischerort liegt auf einer schmalen Landzunge und konnte sich dadurch nie über seine natürlichen Grenzen hinaus ausdehnen. Statt künstlicher Kulissen erwartet Besucher ein historischer Wachturm aus rotem Granit, ein lebendiger Hafen und eine entspannte Urlaubsatmosphäre mit traumhaften Stränden.
Hotel Marinedda Thalasso & SPA***** – Isola Rossa, Sardinien

9. Golfo Aranci statt Porto Rotondo
Porto Rotondo gilt oft als kleiner Bruder von Porto Cervo. Während sich dort im Sommer die Besucher drängen und außerhalb der Saison vielerorts Ruhe einkehrt, ist das nahe Golfo Aranci das ganze Jahr über authentisch geblieben. Der ehemalige Eisenbahnhafen hat sich seinen ursprünglichen Charakter bewahrt. Heute locken kleine Sandbuchten, eine schöne Strandpromenade und ausgezeichnete Fischrestaurants direkt am Meer, in denen täglich frischer Fang auf den Teller kommt – entspannt, unkompliziert und typisch Sardinien.
Hotel Villa Margherita ****, Golfo Aranci - Sardinien

10. Mari Ermi & Maimoni statt Is Arutas
Die Reiskornstrände von Is Arutas auf der Sinis-Halbinsel sind weltberühmt für ihren außergewöhnlichen Quarzsand, der wie kleine Reiskörner schimmert. Im Sommer ist der berühmte Strand jedoch oft hoffnungslos überlaufen. Wer das gleiche Naturwunder in entspannter Atmosphäre erleben möchte, findet mit Maimoni und Mari Ermi zwei wunderbare Alternativen. Die benachbarten Strände begeistern mit demselben farbenfrohen Quarzsand, kristallklarem Wasser und deutlich mehr Platz zum Entspannen.

Unser Fazit
Die zweite Reihe ist auf Sardinien oft die bessere Wahl. Nicht, weil die bekannten Orte enttäuschen – sondern weil die Insel abseits der Hotspots ehrlicher wirkt. Wer bereit ist, ein paar Kilometer weiterzufahren, findet mehr Ruhe, bessere Preise und manchmal genau das Sardinien, das man eigentlich gesucht hat.
Erzählen Sie uns, wie Sie Sardinien erleben möchten. Wir kennen die Insel vor Ort und stellen Ihnen gerne eine Reise zusammen, die nicht jeder macht.
Timo Lutz
Sardinia4all
Erzählen Sie uns, wie Sie Sardinien erleben möchten. Wir kennen die Insel vor Ort und stellen Ihnen gerne eine Reise zusammen, die nicht jeder macht.
Timo Lutz
Sardinia4all
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