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Einzigartiges Sardinien erleben

Biken und baden mitten im Mittelmeer
Unsere Tipps für perfekte Motorradferien auf Sardinien

Sardinien ist ein echtes Paradies für Motorradfahrer. Tolle Küstenstraßen und serpentinenreiche, menschenleere Bergstrecken mit bestem Grip bieten für jeden etwas: Vom Anfänger über den Genuss-Cruiser bis hin zum Kurvensammler kommen auf der zweitgrößten Insel im Mittelmeer alle Zweirad-Fans auf ihre Kosten.
Sardinien auf zwei Reifen zu entdecken, das steht für viele Biker ganz oben auf der Liste der Dinge, die man einmal getan haben sollte. Nach einem erlebnisreichen Tag auf der Straße sind Strandhotels am Meer der ideale Ort, um die nächste spannende Etappe zu planen. Aber auch Unterkünfte in den Bergen oder zünftige Agriturismi sorgen für ein paar gesellschaftliche Höhepunkte auf jeder Bikertour. Wir geben Tipps zu den besten Biker-Hotels, Streckenvorschläge und Tipps zur Tourenplanung.
Motorfiets Motorradrundreise Sardinien

Wann ist die beste Zeit zum Kurven Sammeln auf Sardinien?

Grob von Ostern bis Oktober kann man Sardinien auf den Bike-Kalender schreiben. Die Motorradfahrersaison par excellence für Sardinien ist natürlich die Nebensaison im Frühjahr und im Herbst. Dann finden Sie selbst in beliebten Touristengebieten wie der Costa Smeralda, den Kurvenstrecken der Strada Statale 125 - Orientale Sarda und an der Costa del Sud kaum befahrene Straßen. Wer zur Hochsaison reist, kann in den einsamen Bergen des Supramonte in Zentralsardinien menschenleere Bergpässe erklimmen - denn zu dieser Zeit sind auch die Sarden gerne am Meer.
Selbst in der kalten Jahreszeit brauchen Bikerfans ihre zwei Räder nicht einwintern. In den Wintermonaten sind auf der Insel unzählige Enduro-Fans unterwegs - nicht nur Schotterpisten, sondern auch spannende Waldstrecken, ausgewaschene Feldwege mit tiefen Furchen und eine immergrüne Natur sorgen für Fahrspass pur in einer fantastischen Landschaft!

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Auf zwei Rädern ist auch der Weg das Ziel nach Sardinien

Echte Motorradfans wollen natürlich mit den eigenen zwei Reifen auf die Insel, vor allem weil Mietmotorräder auf Sardinien sehr rar, relativ teuer und nicht immer gut gewartet sind. Schon die Reise zu den Festland-Häfen Genua und Livorno sind ein Roadtrip. Fantastische Anreisestrecken führen zum Beispiel durch die Alpen der Schweiz, wo man wunderbar abseits der Autobahnen cruisen kann. Ideal für Reisende aus den Niederlanden sowie Nord- und Westdeutschland sowie Pfälzer, Schwaben und Badener. Der Brenner durch Österreich ist hingegen weniger prickelnd, dafür schnell wenn Sie aus Mitteldeutschland und Bayern anreisen.
Wer Sie einen Kleinbus oder Transporter als Gepäcklager und Biketransporter nutzen möchten, sollten Sie die Fähre beim Profis buchen - denn schnell gilt der Kastenwagen als Sonderfahrzeug, der Miettransporter macht einen kurzfristigen Kennzeichenwechsel erforderlich, und jede Fährgesellschaft hat so ihre eigenen Regeln, was die Fahrzeugmaße betrifft. Wenden Sie sich also besser an einen Fährprofi!

Wir helfen Ihnen gerne bei der Fährbuchung!
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Das sollten Sie beachten, damit der Motorradurlaub auf Sardinien zum echten Biker-Spaß wird

Selbstverständlich gilt in Italien Helmpflicht, Handy ohne Freisprechanlage ist tabù und die Promillegrenze liegt bei 0,5. Auf Landstraßen gilt ein Tempolimit von 90 km/h und 50 km/h innerorts. Nur auf wenigen mehrspurigen Schnellfahrstrecken dürfen 110 km/h gefahren werden, was nicht immer bedeutet dass die Straßen in perfektem Schnellfahrzustand sind.

• Bremsen, Reifen, Kette und Gepäckträger sind besonderen Belastungen ausgesetzt. Deswegen vor der Abreise noch einmal gründlich durchchecken! Biker-Werkstätten sind vor allem im kaum besiedelten Bergland rar. Dafür sind viele sardische Autowerkstätten Künstler der Schraube, die ihr Handwerk noch beherrschen!

• Für die Sicherung der Motorräder auf der Fähre ist das Bordpersonal verantwortlich, die Bikes mit Gurten an Befestigungen an Wänden und Böden festzurren. Ein wachsames Auge kann dabei aber nicht schaden Ein paar griffbereite Tücher schützen vor Scheuerstellen unter dem Gurt.

• Die Wartezeit an der Fähre nutzen, um alles an Bord notwendige in einer Handtasche oder Rucksack zu verstauen, denn die Garage der Fähre ist während der Fahrt nicht zugänglich.

• Nie leer losfahren! Tankstellen sind nicht eng gesät, die sardischen Tankautomaten haben so ihre Tücken (und schlucken nicht alle ausländischen Kredit- und EC-Karten) und Tankwarte machen von 13 bis 16 Uhr Mittagspause - ungefähr.

• Der raue Straßenbelag auf sardischen Straßen sorgt für perfekten Grip, aber auch für hohen Verschleiß - deshalb auf ausreichende Profiltiefe achten! Spitze Steine können den Gummisohlen zusetzen. Besser ausgerüstet ist man mit dem Reifenpannenset für Schlauchlosreifen, das es in Fachgeschäften zu kaufen gibt.
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... ab auf die Fähre!

Man sollte es kaum glauben, aber auch für Motorräder ist auf den Fähren nicht immer unbegrenzt Platz. Bei manchen Fährgesellschaften sind die Ladekapazitäten für Zweiräder begrenzt und vor allem zu den beliebten Reisezeiten Mai/Juni und September/Oktober schnell ausgebucht. Vor allem Biker-Gruppen sollten nicht auf eigene Faust reservieren, sondern sich vom Profi beraten lassen, damit auch wirklich die ganze Truppe mit auf die Fähre kommt. Für jedes Motorrad muss ein eigenes Ticket ausgestellt werden, Kabinen können aber immer mit mehreren Gästen belegt werden, werden aber auf ein Ticket gebucht. Klingt kompliziert? Ist es auch.

Wir helfen Ihnen gerne bei der Fährbuchung!
Bike Strecken Sardinien Motorrad

... und auf die besten Kurven!

Kurvensammler kommen auf den menschenleeren Touren durch die südliche Barbagia voll auf ihre Kosten, so zum Beispiel auf der Strecke von Mandas nach Lanusei.
Etwas Fahrkönnen erfordern auch die Bergpässe im Gennargentu rund um Fonni, Aritzo, Meana Sardo und Seui, die vor allem im Frühjahr noch Frost- und Schneeschäden aus dem Winterhalbjahr aufweisen können.
Sanft cruist es sich hingegen auf der Kurven-Küstenstraße von Alghero nach Bosa, die sich mit der Bergstrecke über Villanova Monteleone zu einer schönen Rundstrecke kombinieren lässt. Ein Klassiker unter Bikern ist die Orientale Sarda, die Fernstraße im Osten der Insel der Insel. Besonders schön ist der Abschnitt zwischen Baunei und Dorgali. Zackige Karstmassive im Hintergrund, saftige Hochebenen mit halbwilden Schweinen und Pferden und kilometerweit kein Mensch, nur eine einsame Biker-Kneipe am Silana-Pass.
Seit die Schnellstraße im Südwesten mit zahlreichen Tunnels Cagliari mit Villasimius und Costa Rei verbindet, ist die alte Bergstrecke nach Burcei an den Sette-Fratelli-Bergen entlang fast menschenleer. Tolle Küstenstrecken gibt es ganz im Süden an der Costa del Sud. Kurvenfans sind an den Hängen des vor Urzeiten erloschenen Montiferru-Vulkanmassivs im Westen genau richtig. Ein Bikertraum ist die Gallura ganz im Nordosten der Insel rund um Calangianus, Tempio Pausania bis nach Berchidda, Buddusò und Bitti sowie am Nordhang des Montalbo von Lula Richtung Siniscola.
Motor

Bikerbetten wollen geplant sein!

Auch der längste Zweiradtag geht irgendwann zu Ende und Unterkünfte plant man am besten schon im Voraus. Das sorgt für Entspannung in der Reiseplanung und man bekommt genau das, was man auch sucht - egal ob es nun ein Hotel mit abschließbarer Motorradgarage ist, eine Bikerpension mit preiswerten Einzelbetten oder ein Agriturismo-Bauernhof auf dem Land, bei dem die Zufahrtsstraße auch für Zweiräder geeignet ist. Super sind gerade für Gruppen auch strategisch günstig gelegene Häuschen, Appartements oder Ferienimmobilien mit abschließbarem Grundstück. Wir können Sie ausführlich beraten, finden die perfekte Unterkunft für Sie und haben den ein oder anderen Insidertipp für Sie parat!

Unser Tourenvorschlag für 10 Tage Sardinien mit dem Motorrad
Motorrad Canva

Sardiniens Offroad-Welt

Sardiniens Gebirge bietet jede Menge Offroad Spass für Biker, die nicht nur Kurven rasieren wollen. Doch Achtung: Fünf Millionen Schafe und unzählige Ziegen sorgen nicht nur für den berühmten sardischen Käse, sondern auch für so manches Verkehrshindernis. Sand, Lehm, Schotter Fels und Wasser - wer Offroad will, sollte mehr als nur spritzwassergeschützt unterwegs sein. Rund um Orgosolo, Oliena und bis zur Küste nach Cala Gonone gibt es tolle, einsame Bergstrecken, die es zu erklimmen gilt. Aber auch rund um Padru, San Teodoro und selbst an der Costa Smeralda bekommen Offroad-Fans keine Langeweile. Enduro-Klassiker sind auch die Berge und Wälder des Sulcis-Iglesiente, die Sette Fratelli und die Berge von Capoterra im Süden der Insel.
Timo

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Was ist die passende Unterkunft, der beste Strand, welches ist das passende Zimmer für Sie und Ihre Truppe? Fragen Sie uns einfach - Wir wissen, wo das Bikerglück auf Sie wartet.

Timo
Sardinia4all
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